Preis der deutschen Schallplattenkritik / Jury
Biografien

 

Bjørn WollBjørn Woll

Die Liebe zum Gesang gab es schon immer, die Infektion mit dem Virus Oper erfolgte erst Jahre später. Als junger Gesangsstudent fiel in der CD-Abteilung eines Kaufhauses meine Aufmerksamkeit - mehr zufällig - auf eine Operngesamtaufnahme: Vincenzo Bellinis "Norma". Der Name der Primadonna war mir bekannt, die Stimme nicht. Es war Maria Callas. Doch das erste Anhören wurde zur Epiphanie, weitere Opern folgten - meist mit Maria Callas in der Titelrolle. Aus diesen ersten Platten wurde im Laufe der Zeit eine stolze Sammlung mit mehr als 15.000 CDs, vor allem aus dem Bereich Oper. Dem Musikstudium in den Fächern Querflöte und Gesang an der Universität in Landau folgte ein Studium der Musikwissenschaften in Landau und Köln, schließlich freie Mitarbeiterschaften für stern.de, SR, Deutsche Welle und WDR. Seit 2003 machte ich als Redakteur beim "Fono Forum", Deutschlands ältestem Klassik-Magazin, das Hobby "Musikhören" endgültig zum Beruf, seit 2008 in der Position des Chefredakteurs. Musik umgibt mich seitdem überall, bei der Arbeit, im Konzert und - immer wieder - zu Hause auf CD. Das wichtigste Kriterium dabei: Musik muss mich emotional berühren, sie muss mich beglücken, aufwühlen und manchmal auch ein bisschen verstören. Das gilt übrigens auch für die nominierten Aufnahmen beim "Preis der Deutschen Schallplattenkritik", dem ich seit 2006 in der Kategorie Oper angehöre.

Bjørn Woll, geboren 1976 im saarländischen Neunkirchen, studierte an der Universität Landau Querflöte und klassischen Gesang sowie Musikwissenschaft, Musiktherapie und Psychologie an der Universität zu Köln.

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