Musik für Viola & Akkordeon - Of Waters making Moan

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Stoßen, Schieben, Ziehen. Töne, die nicht enden. Akkorde wie Luftsäulen, Cluster wie Kollisionen, Klagegesänge aus einem Zwischenreich der Geräusche, verortbar irgendwo zwischen Maschine und Mensch. All dies gehört zu den Möglichkeiten des Akkordeons, sie machten das junge Instrument, erst im Vormärz „erfunden“ und patentiert, für heutige Komponisten besonders attraktiv. Zwei der rund dreihundert Solowerke, die ihm gewidmet wurden, stellt der charismatische Akkordeonvirtuose Teodoro Anzellotti auf dieser CD vor: von Rebecca Saunders, von Hans Zender. Zwei weitere Komponisten (Gérard Pesson, Marco Stroppa) schrieben Duos für ihn und gaben ihm die warme, vielseitige Viola zum Partner - ebenfalls ein „Stoßmich-Ziehdich“ und Liebling der Zeitgenossen. Kongenial Bratscher Christophe Desjardins, der ebenfalls solistisch (Marco Stroppa, Jonathan Harvey) auftritt. Herzstück des Albums ist freilich das zwanzigminütige Solo für Akkordeon  „… of waters making moan“ von Saunders, für das James Joyce Pate stand: eine atemraubende Exkursion ins enigmatische Innenleben der Klänge. (Für den Jahresausschuss: Eleonore Büning)

 Hörbeispiele durch Klick auf das Cover

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