Christof Hammer

hammer Gebürtiger Stuttgarter (Jahrgang 1963), arbeitete bereits während des Geschichts- und Politikstudiums in Tübingen regional und überregional als Tageszeitungs-, Radio- und Magazin-Journalist. Gab als Redakteur und Ressortleiter von 1990 bis 2005 dem Musikteil der Fachzeitschrift stereoplay Form und Gesicht. Seit 2005 in Diensten des „beschwesterten“ HiFi-Magazins AUDIO. Hat beim "Preis der deutschen Schallplattenkritik" in der Jury 16 seit 1995 ein offenes Ohr für spannende, „junge“ Popmusik von TripHop bis Alternative-Rock.

Plädiert als Musikkritiker für einen Grundrespekt vor jeglicher Kreativleistung – wenn diese auf einem Grundrespekt vor dem Kulturgut Musik basiert.

Hört mit dem einen Ohr als Pop-Fan, der einfaches, gutes Entertainment ebenso schätzt wie Musik mit weitem Horizont, Stilsicherheit und gehobenen handwerklichen Fähigkeiten. Und bekommt Gänsehaut bei Aufnahmen, die das eine mit dem anderen verbinden. Nähert sich mit dem anderen Ohr einer zu bewertenden Platte aus einer fast produzentenhaften Perspektive – und klopft Musik stets darauf ab, ob bei mehr Mut zum Risiko, größerer Geduld und etwas mehr investierter Arbeit nicht doch mehr möglich gewesen wäre.

Was ihn ärgert: wenn ein Musiker / eine Band sich unter Wert verkauft.

Sein Credo: Das Leichte ist das Schwere – Popik darf gern auch simpel sein, aber nicht banal. Darf allerdings auch komplex sein, aber ungern verkopft-akademisch. Und: Eine Haltung, eine Idee als Fundament von allem braucht es schon – sonst bleibt Popmusik in den meisten Fällen nur ein smartes Sound-Patchwork.
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