Michael Stegemann

stegemann Michael Stegemann (Jahrgang 1956) studierte in Münster (Musikwissenschaft, Romanistik, Philosophie und Kunstgeschichte) und Paris (u.a. Komposition in der Meisterklasse von Olivier Messiaen). 1981 promovierte er mit einer Arbeit  über Camille Saint-Saëns und das französische Solokonzert, war danach bis 1986 Redakteur der Neuen Zeitschrift für Musik und Dozent an der Universität Münster. 2002 wurde er auf den Lehrstuhl für historische Musikwissenschaft an das Institut für Musik und Musikwissenschaft der Universität Dortmund berufen. Seit 1986 arbeitet Stegemann als Komponist, Regisseur, (Musik-)Schriftsteller und Rundfunk-Autor. Neben seiner regelmäßigen Tätigkeit als Moderator von Live-Sendungen (u.a. für das WDR 3 Klassikforum) hat er bis heute rund 150 (Musik-)Features und Hörspiele verfasst, sowie mehrere große Sendereihen: Glenn Gould Gesamt (1992/93), den 365teiligen Schubert-Almanach (1997) und zuletzt Mozart, oder Die Entführung in die Musik (2006), ausgezeichnet mit dem »Deutschen Kritikerpreis«. Die Hörspiel-Komposition The Glenn Gould Trilogy – eine Coproduktion des WDR (Studio Akustische Kunst) und der Sony Classical – erhielt 2008 den »Deutschen Hörbuchpreis« und den »Sonderpreis Hörspiel« der Stiftung Lesen. 1983 wurde Michael Stegemann in Lyon für seine Verdienste um die französische Musik mit der Médaille Hector Berlioz ausgezeichnet. Juror in der Jury "Konzerte" beim Preis der deutschen Schallplattenkritik seit Anfang 2011.
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