Martin Elste

Martin ElsteDr. Martin Elste, geb. 1952. Violinstudium in Bremen und Köln. Fasziniert von der Interpretationsvielfalt historischer Tonaufnahmen, Studium der Musikwissenschaft, Massenkommunikation, Publizistik und Anglistik in Köln, am King’s College, London, und an der TU Berlin. 1981 Promotion bei Carl Dahlhaus mit der Diskologischen Analyse der Kunst der Fuge von J. S. Bach. Seit 1982 am Staatlichen Institut für Musikforschung (Musikinstrumenten-Museum) in Berlin, wo er den Forschungsschwerpunkt Diskologie aufgebaut hat. 1995 Andrew W. Mellon-Fellow am Metropolitan Museum, New York. Ab 1971 vielfältige publizistische Tätigkeit, z.B. als Schallplattenrezensent (Fono Forum, Die Zeit, Klassik heute, Fanfare, FAZ u.a.); seit 1983 Juror des Preises der deutschen Schallplattenkritik, von 2000 bis 2008 Vorsitzender des Vereins. 1983 bis 1992 Schriftleiter für Rezensionen des Phonographic Bulletin und von 1992 bis 1996 Vorsitzender des Discography Committee der International Association of Sound and Audiovisual Archives (IASA), deren Vizepräsident er von 1996 bis 1999 war. Fachbeirat (Dirigenten und Instrumentalisten, 20. Jh.) der Musikenzyklopädie Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Unter Elstes zehn Monographien sind vor allem die Meilensteine der Bach-Interpretation 1750-2000 (Metzler/Bärenreiter 2000 – ausgezeichnet mit dem ARSC Award for Excellence in Recorded Sound Research), Modern Harpsichord Music: A Discography (Greenwood Press 1995) und das Kleine Tonträger-Lexikon (Bärenreiter 1989) von diskologischem Interesse.

 

 

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