Stephan Mösch

Stefan Mösch. (Foto: Tanja Nitzke) Stephan Mösch, geboren 1964, absolvierte ein Doppelstudium: Musik-, Theater- und Literaturwissenschaft in Berlin, sowie Gesang in Berlin und Stuttgart. Er war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Richard-Wagner-Stipendienstiftung. Noch während des Studiums wurde er mit dem Domgraf-Fassbaender Preis ausgezeichnet (1989) und war Preisträger beim Deutschen Musikwettbewerb (1990). 2001 promovierte er an der TU Berlin mit einer Studie über Boris Blacher (Der gebrauchte Text, Stuttgart 2002). Die mehrfach ausgezeichnete Habilitationsschrift mit dem Titel Weihe, Werkstatt, Wirklichkeit. Wagners „Parsifal“ in Bayreuth 1882-1933 erschien 2012 in zweiter Auflage bei Bärenreiter. Seit dem Wintersemester 2013/14 ist Stephan Mösch Professor für Ästhetik, Geschichte und künstlerische Praxis des Musiktheaters an der Hochschule für Musik in Karlsruhe.

Von 1994-2013 arbeitete er als verantwortlicher Redakteur für die Fachzeitschrift Opernwelt (Berlin), deren Profil er wesentlich erweiterte und prägte. 2004 wurde Opernwelt mit der Gottlob-Frick-Medaille in Gold ausgezeichnet. Von 1996-2008 schrieb Stephan Mösch außerdem für das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Für Radioanstalten der ARD ist er als Autor und Moderator seit 1993 tätig. Seit 2007 wurde er wiederholt als Experte zu Fernsehsendungen eingeladen, unter anderem zu den ersten Live-Übertragungen von den Bayreuther Festspielen 2011 und 2012 (Arte, ZDF/3sat, BR). Er ist Jurymitglied zahlreicher internationaler Wettbewerbe für Gesang, Regie und Bühnengestaltung.

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