Jahrespreisverleihung an Artemis Quartet in der Berliner Philharmonie

Jahrespreis an Artemis Quartet im Kammermusiksaal der Berliner PhilharmonieBerlin. Das in Berlin sesshafte Artemis Quartet war 2015 mit einem Jahrespreis für die Brahms-Streichquartette c-moll op. 51,1 & B-Dur op. 67 ausgezeichnet worden. „Wegweisend ist der transparente, biegsame, leichte Tonfall im Umgang mit Brahms, das klare Ja zu Vibrato, Expression, Romantik“, wie es in der Jury-Begründung heißt. Im gleichen Jahr hatte das Quartett indessen einen schweren Schicksalsschlag erlitten. Im Juli, nur wenige Wochen vor Veröffentlichung der Aufnahme, für die diese Auszeichnung vergeben wurde, verstarb der Bratschist Friedemann Weigle. Den Schock über den Verlust von Friedemann Weigle, der das Klangbild des Streicherquartetts maßgeblich geprägt hatte, zu verkraften, war schwer. Doch seit März 2016 tritt das Artemis Quartet wieder auf, in neuer Formation mit der US-Amerikanerin Anthea Kreston, die sich als zweite Geige wundersam einfügt und dem Artemis Quartet zu neuem Leben verhilft.

Dr. Eleonore Büning (Vorstandsvorsitzende des PdSK) überreichte den vier Musikern in neuer Besetzung (v.l.n.r.) Eckart Runge (Cello), Vineta Sareika (1. Violine), Anthea Kreston (2. Violine) und Gregor Sigl (Bratsche) diesen Jahrespreis 2015 am 24. November in der Berliner Philharmonie. Foto: Gaby Hofmann
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