Quartett der Kritiker bei den Dresdner Musikfestspielen

  Quartett der Kritiker bei den Dresdner MusikfestspielenDresden. Wer braucht das Beethovenjahr, das da schon wieder am Horizont aufdämmert? Beethoven ganz bestimmt nicht! Seine Musik ist immer aktuell, überall präsent, sie wird immer wieder anders und neu interpretiert - wenn überhaupt, dann braucht sie hellwache Zuhörer und den kritischen Diskurs. Am 10. Juni 2017 ging es im schönen Coselpalais vis à vis der Frauenkirche in Dresden heiß her um Ludwig van Beethovens Symphonie Nr.3 op.55 Es-Dur - die sogenannte Eroica. Zum wiederholten Mal hatten die Dresdner Musikfestspiele sich das Quartett der Kritiker des PdSK e.V. zu Gast gebeten. Festivalleiter Jan Vogler persönlich begrüßte die streitbare Talk-Runde mit den Juroren Susanne Benda (Stuttgarter Nachrichten), Manuel Brug (Welt),  Markus Thiel (Münchner Merkur) und Albrecht Thiemann (Opernwelt). Satz für Satz führten die vier Musikkritiker einem aufmerksamen Publikum die besten (aber auch einige interessant missratene) Tonaufnahmen des allzu bekannten Werkes in exemplarischen Ausschnitten vor, mit Kommentar. Anschließend, beim Abend-Konzert in der Frauenkirche, war die „Eroica“ dann live zu erleben, gespielt vom „historisch informierten“ Dresdner Festivalorchester unter der Leitung von Ivor Bolton.

Abgebildet von links nach rechts: Jan Vogler (Cellist und Leiter der Dresdner Musikfestspiele); sitzend: Manuel Brug, Susanne Benda, Albrecht Thiemann, Markus Thiel. Fotocredit: Kahl-Wolfsjäger.

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