Quartett der Kritiker im Rückblick 2015

Berlin, Dortmund, Dresden, Frankfurt, Köln, Ludwigsburg, Potsdam, Stuttgart, Weimar und Zürich sind die Orte, an denen bisher Veranstalter 2015 zum Quartett der Kritiker eingeladen haben. PdSK-Mitglieder aus sechs klassischen Jurybereichen diskutierten über Werke von Johann Sebastian Bach bis Jean Sibelius und Hugo Wolf.

Quartett der Kritiker. Tonhalle Orchester Zürich. Foto: Michaela Braun / Tonhalle-Gesellschaft ZürichZürich. Erstmalig gastierte ein Quartett der Kritiker in der Schweiz. Eleonore Büning, Peter Hagmann, Max Nyffeler und Christian Wildhagen diskutierten in der Tonhalle Zürich  am 12. November über Einspielungen von Werken Maurice
Ravels. Foto: Michaela Braun / Tonhalle-Gesellschaft Zürich





mfb15Berlin. Am 10. September hieß es beim Musikfest Berlin in der Philharmonie „Quartett der Kritiker zu Gast im Deutschlandradio Kultur“. Vor dem Abendkonzert des Emerson String Quartets und der Sopranistin Barbara Hannigan moderierte Olaf Wilhelmer eine mit Ludolf Baucke, Susanne Benda, Eleonore Büning und Christian Wildhagen besetzte Podiumsrunde, die Alban Bergs „Lyrische Suite“ in rund einem Dutzend Einspielungen durchleuchtete.

Deutschlandradio sendete die Aufzeichnungen zu folgenden Terminen:
23. September ab 20.03 Uhr: Quartett der Kritiker zu Gast im Deutschlandradio Kultur. 24. September ab 20.03 Uhr: „Luft von anderem Planeten“ - Ludwig van Beethoven: Streichquartett F-Dur op.135. Anton Webern: Drei Stücke für Streichquartett und Stimme. Alban Berg: Lyrische Suite. Arnold Schönberg: Streichquartett fis-Moll op.10. Barbara Hannigan (Sopran), Emerson String Quartet

Quartett der Kritiker diskutiert über die Goldberg VariationenFrankfurt. Das Musikfest Goldberg-Variationen in der Alten Oper Frankfurt widmete sich am 19. September dem Bachschen Zyklus gleich doppelt. Kai Lührs-Kaiser, Ingeborg Allihn, Eleonore Büning und Martin Elste (v.l.) diskutierten über die Variationen und deren mit verschiedensten Tasteninstrumenten vorliegenden Einspielungen. Igor Levit präsentierte anschließend seine Version des Werks am modernen Konzertflügel. Foto: Achim Reissner.


ludwigsburger-schlossfestspieleLudwigsburg. Als Igor Strawinskys „Le sacre du printemps“ am 29. Mai 1913 in Paris uraufgeführt wurde, geriet das Publikum außer sich. Schockwellen des musikalischen Erdbebens wurden noch rund 100 Jahre später hörbar gemacht, als sich am 11. Juli 2015 Eleonore Büning, Peter Hagmann, Hans Klaus Jungheinrich und Elisabeth Richter auf Einladung der Ludwigsburger Schlossfestspiele im Silchersaal des Forums am Schlosspark trafen und sich über Einspielungen des Werks die Köpfe heiß redeten. Anschließend musizierte das Orchester der Schloßfestspiele Strawinskys Sacre im Theatersaal (Dirigent: Pietari Inkinen).

Quartett der Kritiker auf dem Klavierfestival Ruhr2015Dortmund. Das Quartett der Kritiker ist Stammgast bei dem Klavierfestival Ruhr. Am 14. Juni 2015 rückte das Klavierwerk von Alexander Skrjabin ins Zentrum einer Diskussionsrunde im Festsaal des HCC. Auf dem Podium saßen (v.l.) Wolfram Goertz, Eleonore Büning, Wolfgang Schreiber und Max Nyffeler.Tags darauf gastierte der Pianist Joseph Moog im Konzerthaus und musizierte zusammen mit den von Steven dirigierten Bochumer Symphonikern u.a. Skrjabins Klavierkonzert fis-Moll op.20. Foto: Peter Wieler

logo-wort-musikfestspiele-potsdamPotsdam. Erstmalig zu Gast bei den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci war das Quartett der Kritiker am 26. Juni 2015 in der Pflanzenhalle der Orangerie. Passend zum Festivalthema „Musik und Garten“ erörterten Eleonore Büning, Wolfgang Schreiber, Wilhelm Sinkovicz und Michael Struck-Schloen Arnold Schönbergs Liederzyklus „Das Buch der hängenden Gärten“ und veranschaulichten ihre Auffassungen mit Beispielen aus verschiedenen Einspielungen. Im Anschluss an das Quartett der Kritiker hatten die Musikfestspiele zu einem Liederabend in den Raffaelsaal der Orangerie eingeladen. Schönbergs Meisterwerk wurde vom Bariton Konrad Zarnot und dem Pianisten Hartmut Höll in einen Zusammenhang mit Beethovens „An die ferne Geliebte“ und Schumanns Eichendorff-Liederkreis gestellt.

koelner-philharmonieKöln. Am 12. März moderierte Olaf Wilhelmer ein Quartett der Kritiker zu Gast im Deutschlandradio Kultur in der Kölner Philharmonie. Eleonore Büning, Max Nyffeler, Michael Stegemann und Michael Struck-Schloen diskutierten das von Nicolas Hodges und Michael Wendeberg gespielte Klavierwerk von Pierre Boulez. Deutschlandradio Kultur sendete das Quartett der Kritiker am Mittwoch, 8. April ab 20.03 Uhr und den Konzertmitschnitt tags darauf ebenfalls ab 20.03 Uhr.

thueringer-bachwochenWeimar. Zu den Thüringer Bachwochen in Weimar ging es am 4. April. Ingeborg Allihn, Sabine Fallenstein, Martin Hoffmann und Christoph Vratz fokussierten im kleinen Saal der Weimarhalle die Bachschen Goldbergvariationen, die von Jeremy Denk gespielt wurden.


musikmesse-frankfurtFrankfurt. Das Quartett der Kritiker ist im Rahmenprogramm der Frankfurter Musikmesse fest etabliert und präsentierte sich am 17. April  in der Musikbiz Lounge & Congress als Popquartett. Torsten Fuchs, Manfred Gillig-Degrave, Fritz-Werner Haver und Detlef Kinsler diskutierten zusammen mit Künstlern über wichtige und außergewöhnliche Neuproduktionen unter anderem von Bob Dylan, Robert Plant und Rebecca Ferguson.

hugo-wolf-akademieStuttgart. Das Italienische Liederbuch von Hugo Wolf war Thema in der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart am 10. Mai 2015. Robert Braunmüller, Eleonore Büning, Jürgen Kesting und Michael Struck-Schloen diskutierten zunächst Einspielungen des Werks  im Kammermusiksaal der Musikhochschule. Anschließend wurde das Italienische Liederbuch von Carolina Ullrich (Sopran), Christoph Pohl (Bariton) und dem Pianisten Marcelo Amaral in der Staatsgalerie vorgetragen. Deutschlandradio Kultur sendete den Mitschnitt der Kritikerrunde am Mittwoch, 20. Mai ab 20.03 Uhr und die Konzertaufzeichnung tags darauf ebenfalls ab 20.03 Uhr.

Quartett der Kritiker auf den Dresdner MusikfestspielenDresden. Die Dresdner Musikfestspiele hatten am 29. Mai 2015 zu einem Streitgespräch über die zweite Sinfonie von Jean Sibelius in das Coselpalais unweit der Semperoper eingeladen. Nach dem Quartett der Kritiker mit (v.l.) Manuel Brug, Eleonore Büning, Hans-Klaus Jungheinrich und Rainer Wagner gastierte die Academia di St.Cecilia unter Leitung ihres Chefdirigenten Antonio Pappano mit der Sinfonie in der Semperoper. Martin Künanz (ganz rechts) von den Dresdner Musikfestspielen begrüßte das Publikum. (Foto: Oliver Killig)

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