Quartett der Kritiker im Rückblick 2016

Heidelberg, Ludwigsburg, Dresden, Mülheim an der Ruhr, Berlin und Frankfurt waren die Orte, an denen Veranstalter 2016 zum Quartett der Kritiker eingeladen hatten. PdSK-Mitglieder aus sechs klassischen Jurybereichen diskutierten über Werke von Johann Sebastian Bach bis Richard Strauss bis zu Karlheinz Stockhausen und Max Reger.

Quartett der Kritiker beim Heidelberger Frühling. Foto: Angelika InhoffenSein erstes Quartett der Kritiker 2016 veranstaltete der Preis der deutschen Schallplattenkritik PdSK e.V. gemeinsam mit dem Heidelberger Frühling. Aus Anlass des zwanzigjährigen Jubiläums dieses Festivals erörterte das Quartett der Kritiker – Spezial: Was ist ein Meisterwerk? Am 24. April 2016 diskutierten im Kammermusiksaal der Stadthalle Heidelberg die Juroren (v.l.) Peter Hagmann, Eleonore Büning, Ludolf Baucke und Hans Klaus Jungheinrich. Dazu gab es Musikbeispiele von Bach bis Stockhausen. Foto: Angelika Inhoffen


ludwigsburg_qdk-12_-mai2016Weitere Stationen des Kritikerquartetts in den Folgemonaten  waren Ludwigsburg, Dresden, Mülheim an der Ruhr sowie – im Herbst – Berlin und Frankfurt
So unterschiedlich wie die gastgebenden Festivals, Konzertveranstalter und Örtlichkeiten, so verschieden die Musikwerke. Am 12. Mai diskutierten (v.l.n.r.) die Juroren  Christian Wildhagen, Thomas Rübenacker, Eleonore Büning und Volker Hagedorn im Schubartsaal (im Forum am Schlosspark, Ludwigsburg) symphonische Dichtungen von Richard Strauss. Im Rahmen der Ludwigsburger Schlossfestspiele spielte das Festspielorchester anschließend unter Leitung von Pietari Inkinen zwei dieser Werke, nämlich „Don Juan“ und „Till Eulenspiegel“, außerdem stand bei dem Konzert ein neues Klarinettenkonzert von Magnus Lindberg auf dem Programm, mit dem Solisten Kari Kriikku. (Foto: Ludwigsburger Schlossfestspiele)

dresdner_musikfestspieleUm das Konzert für Violoncello a-moll op.129 von Robert Schumann ging es zum Abschluss der Dresdner Musikfestspiele im Juni. Jan Vogler, Cellist und Festspielintendant, war Solist der Matinee in der Semperoper, begleitet wurde er vom Dresdner Festspielorchester unter Leitung von Ivor Bolton. Am 4. Juni traf im Palais im Großen Garten das Quartett der Kritiker zusammen, um exemplarische Tonaufzeichnungen des Schumannschen Werks zu diskutieren. Es wirkten mit: Eleonore Büning, Sabine Fallenstein, Christian Kröber und Kai Luehrs-Kaiser.

qdk-klavierfestival-ruhrBeim Klavierfestival Ruhr war das Quartett der Kritiker schon zum sechsten Mal zu Gast. Diesmal ging es um die Klaviermusik von Max Reger – bei reger Publikumsbeteiligung. V.l.n.r.: die Juroren Wolfram Goertz, Eleonore Büning, Wolfgang Schreiber und Christoph Vratz. Dieses Mal stand das Klavierwerk des Jubilars Max Regers auf dem Prüfstand, die Podiumsrunde fand am 7. Juni in der Stadthalle von Mülheim statt. Anschließend musizierten Igor Levit und Markus Becker Regers Beethoven- und Mozart-Variationen – letztere in der vierhändigen Version.


29-9-16_quartett-der-kritiker_c_aof_wonge-bergmannFrankfurt. Beim Quartett der Kritiker am 29. September im Mangelsdorff-Saal der Alten Oper Frankfurt diskutierten (v.l.n.r.): Wilhelm Sinkovicz, Max Nyffeler und Eleonore Büning. Thema war "Prélude à  l'après-midi d'un faune" von Claude Debussy. Foto: Wonge Bergmann






Quartett der Kritiker auf dem Musikfest BerlinBerlin. Im Foyer des Kammermusiksaals der Philharmonie ging es auf dem Musikfest Berlin um die vierte Symphonie von Dmitri Schostakowitsch, die anschließend von Valery Gergiev dirigiert wurde. Von links nach rechts: Hans Klaus Jungheinrich, Eleonore Büning, Olaf Wilhelmer (Deutschlandradio), Christian Wildhagen, Michael Stegemann


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