Die aktuelle Bestenliste für 2017 ist da

bestenlste-117px-transparentBonn. Der Preis der deutschen Schallplattenkritik (PdSK e.V.) veröffentlicht heute seine erste Vierteljahresliste 2017. Insgesamt haben 156 Juroren aus 32 Fachjurys die im letzten Quartal neu veröffentlichten Ton- und Bildtonträger gesichtet. Insgesamt wurden 282 Titel in 32 Kategorien für die Longlist nominiert. Aus dieser Vorauswahl schafften es jetzt 28 Titel auf die Liste der Besten. Mit einer Zehn-CD-Edition überzeugte noch einmal Wolf Biermann die Juroren der Hörbuch-Jury, als „Chronist des Widerstands“ - diesmal nicht mit Klampfe und Gesang, vielmehr mit seiner Autobiographie „Warte nicht auf bessre Zeiten“, gelesen von Burghart Klaußner. Zum wiederholten Mal erklomm auch Liedermacher Stephan Stoppok die Bestenliste, sechzigjährig und kein bisschen müde, mit einem Studioalbum „von gradliniger Frische“, wie die Juroren jubeln, es heißt: Operation 17. Ebenfalls immer wieder bestenlistenverdächtig: Das Huelgas Ensemble und Paul van Nevel, deren neuester Wurf, eine Konfrontation von Claudio Monteverdi mit seinen Zeitgenossen, das Monteverdi-Jahr glanzvoll eröffnet hat. Und auch die Rolling Stones melden sich unter den Besten zurück: ihr Vintage-Blues-Abenteuer „Blue & Lonesome“ begeisterte die Rock-Jury, wohingegen die Blues-Jury sich doch lieber überzeugen ließ von einem Konzertmitschnitt von Joe Bonamassa und seiner exzellenten Band. Die legendäre Geigerin Ginette Neveu, verstorben 1949 bei einem Flugzeugabsturz, ist Favoritin der Jury Historische Aufnahmen, die eine Neuveröffentlichung von Neveus letzter Rundfunkaufnahme prämiiert: Beethovens Violinkonzert, unter Hans Rosbaud in Baden-Baden gespielt: als ein „Lehrstück, im Gegensatz zu manch heutigem Lehrstück!“. Auch die quicklebendige junge Geigerin Tianwa Yang ist fast schon ständiger Gast der Bestenliste, die Konzerte-Jury bescheinigt ihr für ihre Neuaufnahme von Édouardo Lalos „Symphonie Espagnole“ eine „Sphäre völliger gestalterischer Freiheit“. Gleich mit ihrem ersten Solo-Album landete die junge Sopranistin Regula Mühlemann auf der Bestenliste, die Jury Lied entschied sich für ihr Mozart-Album. Ebenfalls ein glanzvolles Debut liefert das Neue-Musik-Ensemble LUX:NM aus Berlin ab, es schlug mit seinem Album „Luxus“ und fünf Ersteinspielungen junger Komponisten die Konkurrenz aus dem Feld. Die Jury Oper entschied sich für eine Dokumentation aus dem Bolschoi-Theater von Mikhail Glinkas „Ruslan und Ludmila“, inszeniert von Dmitri Tcherniakov, und die Juroren der Kategorie Kinder- und Jugendaufnahmen prämierte die „im Moment wohl coolsten Songs für Kids“, versammelt auf der Oetinger-LP- & CD-Edition „Unter meinem Bett 2“
 
Außerdem unter den Besten der Besten im Februar 2017: Die Dirigenten Christophe Rousset, Teodor Currentzis und Otto Klemperer, die Sängerinnen Kate Tempest und Solange Knowles, aus Istanbul Gaye Su Akyol, die Pianisten Daniil Trifonov und Maurizio Croci, die Komponisten Mieczysław Weinberg, Erwin Schulhoff und Ennio Morricone, das neue Jazztrio von Daniel Erdmann, die britische Folkband Faustus, die amerikanische Metalband High Spirits, der finnische Bassgitarrist Sami Yaffa, das österreichische Postrock-Industrial-Elektronik-Trio Radian und das Wachauer Blechbläserensemble Federspiel.icon Bestenliste 1-2017

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Wolfgang Rihm, Palazzetto Bru Zane, Christian Brückner, Udo Lindenberg. Das sind die Ehrenpreisträger und der Nachtigall-Preisträger 2017!

Bonn. Der Preis der deutschen Schallplattenkritik PdSK e.V. veröffentlicht heute die Namen der Ehrenpreisträger 2017, wie sie vom Jahresausschuss gekürt wurden.

Mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet werden der Komponist Wolfgang Rihm; der Sprecher Christian Brückner sowie die venezianische Stiftung Palazzetto Bru Zane. In den Jurybegründungen heißt es dazu, kein anderer Komponist von ernster Musik der Gegenwart könne eine so umfangreiche Diskographie vorweisen wie Wolfgang Rihm. Er zwinge der Musik beim Komponieren nichts auf, „er verfolge vielmehr ihren Wachstumsprozess“. Der Palazzetto Bru Zane wird ausgezeichnet für zwei einmalig sorgfältig produzierte, wissenschaftlich fundierte Editionsreihen mit Raritäten des französischen Repertoires, die ein neues Licht werfen „auf verschollene Werke teils bekannter, teils vergessener Komponisten“. Unter der von Christian Brückner „aufs Genaueste interpretierenden Stimmführung“ verwandle sich, so die Jury, jede Literatur, egal ob „als Entwurf oder auch Gegenentwurf zur Welt, in eine erlebbare Geschichte“. Schließlich: die Nachtigall 2017. Diese nur maximal einmal im Jahr ausgelobte Trophäe, eine kostbare Bronzeskulptur von Daniel Richter, geht 2017 an den Sänger Udo Lindenberg, einen herausragenden stilprägenden Künstler. Die Verleihungszeremonien werden im passenden Rahmen mit Publikum gefeiert werden; Zeitpunkt und Ort gibt der PdSK e.V. jeweils zeitnah bekannt.

Die zehn Kritiker-Juroren im amtierenden Jahresausschuss sind: Susanne Benda (Jury Chormusik, Stuttgarter Nachrichten), Eleonore Büning (Jury Kammermusik, F.A.Z.), Sabine Fallenstein (Jury Cembalo & Orgel, SWR), Michael Kube (Jury Orchestermusik, Freier Autor, Fono-Forum), Joachim Mischke (Jury Filmmusik, Hamburger Abendblatt), Wolfgang Schiffer (Jury Hörbuch, WDR, Freier Autor), Werner Stiefele (Jury Jazz I, Fachjournalist für Jazz), Jan Reichow (Jury Traditionelle Ethnische Musik, Freier Autor, WDR), Jörg Wachsmuth (Jury Black Music, Freier Autor, rap2soul) und Heinz Zietsch (Jury Grenzgänger, Freier Autor, Darmstädter Echo).

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Jahrespreisverleihung "Niobe, Regina di Tebe" von Agostino Steffani

Jahrespreisverleihung "Niobe, Regina di Tebe" von Agostino SteffaniBremen. Verleihung des Jahrespreises der Deutschen Schallplattenkritik für die Opern-Produktion "Niobe, Regina di Tebe" von Agostino Steffani (Erato/Warner Classics) und spannendes neues Projekt des BEMF bei Radio Bremen. Die beiden auch anderweitig vielfach preisgekrönten (u.a. einen GRAMMY Award und vier weitere Grammy Nominierungen) Leiter des Boston Early Music Festival (BEMF) und Barockopern-Spezialisten Paul O’Dette und Stephen Stubbs sind zurück in der Bremer Erfolgsschmiede mit Kammerduett-Werken Agostino Steffanis. Es sind die Duette von Liebe und Leidenschaft, die O’Dette und Stubbs mit ihrem auch diesmal in hochkarätiger Gesangsbesetzung aufgestellten Boston Early Music Festival Chamber Ensemble am 5. Februar um 18:00 Uhr im Sendesaal Bremen auf die Bühne brachten.  Fünf der neun Duette sollen im Herbst 2017 erstmals auf CD erscheinen. Bjørn Woll, Juror in der Kategorie Oper I, überreichte im Rahmen des Konzerts am 5. Februar für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik (PdSK e. V.) den Jahrespreis, den das BEMF mit der CD-Einspielung  der "Niobe“-Oper 2015 errungen hatte.  „Wunderwerke prallbarocker Bildlichkeit“, so heißt es in der Jury-Begründung dort. Auf dem Foto (v.li.n.re.): Colin Balzer (Tenor), Amanda Forsythe (Sopran), Björn Woll (Juror PdSK), Stephen Stubbs (BEMF), Paul O’Dette (BEMF), Renate Wolter-Seevers (Produktionsleitung Radio Bremen), Christian Immler (Bass-Bariton)

Das Konzert wurde von Radio Bremen Fernsehen für den Arte concert live stream aufgezeichnet und steht ab dem 5. Februar für sechs Monate im Internet bei Arte TV concert zum Nachsehen zur Verfügung. Das Nordwestradio sendet die Aufzeichnung des Konzertes am 25. März 2017 um 20.05 Uhr in der Sendung Nordwestradio in concert.
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Neue Longlist vom Preis der deutschen Schallplattenkritik

bestenlste-117px-transparentBonn.  Der Preis der deutschen Schallplattenkritik (PdSK e.V.) stellt seine aktuelle Longlist vor. Insgesamt haben 156 Juroren aus 32 Fachjurys 282 Neuerscheinungen von Tonträgern aus dem letzten Quartal vorgeschlagen für die Auswahl der ersten Bestenliste 2017. Die Bestenliste 1/2017 wird am 15. Februar veröffentlicht.icon Longlist 1.2017

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Jahrespreisverleihung an Artemis Quartet in der Berliner Philharmonie

Jahrespreis an Artemis Quartet im Kammermusiksaal der Berliner PhilharmonieBerlin. Das in Berlin sesshafte Artemis Quartet war 2015 mit einem Jahrespreis für die Brahms-Streichquartette c-moll op. 51,1 & B-Dur op. 67 ausgezeichnet worden. „Wegweisend ist der transparente, biegsame, leichte Tonfall im Umgang mit Brahms, das klare Ja zu Vibrato, Expression, Romantik“, wie es in der Jury-Begründung heißt. Im gleichen Jahr hatte das Quartett indessen einen schweren Schicksalsschlag erlitten. Im Juli, nur wenige Wochen vor Veröffentlichung der Aufnahme, für die diese Auszeichnung vergeben wurde, verstarb der Bratschist Friedemann Weigle. Den Schock über den Verlust von Friedemann Weigle, der das Klangbild des Streicherquartetts maßgeblich geprägt hatte, zu verkraften, war schwer. Doch seit März 2016 tritt das Artemis Quartet wieder auf, in neuer Formation mit der US-Amerikanerin Anthea Kreston, die sich als zweite Geige wundersam einfügt und dem Artemis Quartet zu neuem Leben verhilft.

Dr. Eleonore Büning (Vorstandsvorsitzende des PdSK) überreichte den vier Musikern in neuer Besetzung (v.l.n.r.) Eckart Runge (Cello), Vineta Sareika (1. Violine), Anthea Kreston (2. Violine) und Gregor Sigl (Bratsche) diesen Jahrespreis 2015 am 24. November in der Berliner Philharmonie. Foto: Gaby Hofmann
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Von Anderson bis Zender: Die elf Jahrespreise 2016 vom PdSK e.V.

jahrespreis-117px-transparentBonn. Der Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V. gibt die elf Siegertitel bekannt, die mit einem Jahrespreis 2016 ausgezeichnet werden. Insgesamt waren 113 Produktionen, die in den letzten achtzehn Monaten herauskamen, von der Gesamtjury als herausragend evaluiert und für die Longlist nominiert worden. Dem Jahresausschuss oblag die Qual der Wahl, aus dieser Fülle abermals eine Auslese treffen zu müssen, wobei die repräsentative Bandbreite an Musiksorten, wie sie vom PdSK e.V. Quartal für Quartal beobachtet und bewertet wird, immer noch aufscheinen sollte. Unter den Jahrespreisen finden sich Neues neben Altem, eine Verdi-Oper neben einem Soul-Blues-Debut, Jazz-Poesie neben Schubert-Liedern, Trommelgesänge neben Hör-Dramen.

Je ein Jahrespreis 2016 geht an 1.) den Chordirigenten Hans-Christoph Rademann und seinen Dresdner Kammerchor für ihr waghalsiges Unterfangen, sämtliche Vokalwerke von Heinrich Schütz aufzunehmen, mit hervorragenden Solisten und auf historisch informierter Textbasis, insbesondere für die 2016 neu erschienene Johannespassion (Carus/Note1); 2.) an den norwegischen Pianisten Tord Gustavsen, der sich für sein Album What Was Said mit melancholisch-zarten Übermalungen heimatlicher Kirchenhymnen mit dem Perkussionisten Jarle Vespestad und Sängerin Simin Tander zusammentat (ECM/Universal); 3.) an Hörspielautor Ben Neumann und Regisseur Christoph Kalkowski für die reich ausgestattete, fulminant besetzte Hörspielproduktion von Jewgenij Samjatins Zukunftsroman „Wir“ (Audio Verlag); 4.) an den Dirigenten Pablo Heras-Casado, das Freiburger Barockorchester, die Geigerin Isabelle Faust, den Cellisten Jean-Guihen Queyraz sowie den Pianisten Alexander Melnikov für ihr innovatives Robert-Schumann-Projekt mit Sämtlichen Trios und Konzerten (harmonia mundi); 5.) an den New Yorker R&B-Künstler Maxwell für den zweiten Teil seiner lebensprühenden New-York-Trilogie: blackSUMMERS’night (Sony); 6.) an den russischen Ausnahmepianisten Grigory Sokolov für den Salzburger Live-Mitschnitt eines Konzertes mit Beethovens Hammerklaviersonate und späten Schubert-Stücken (DG/Universal); 7.) an den Dirigenten Antonio Pappano für seine neue Maßstäbe setzende Studioeinspielung der Oper Aida von Giuseppe Verdi, mit herausragenden Solisten, u.a. Anja Harteros und Jonas Kaufmann (Warner); 8.) an den jungen weißen Blues-Sänger Anderson East aus Alabama für sein erstaunliches erstes Album Delilah (Electra/Warner); 9.) an den Tenor Christoph Prégardien und den Pianisten Julius Drake für ihre entspannt-meisterhafte Schubertlesart auf dem Album Poetisches Tagebuch, mit den raren Schulze-Liedern (Challenge/New Arts International); 10.) an die Berliner Musikethnologin Edda Brandes, die für das kleine Entdecker-Label Benkadi die unerhörten Töne der traditionellen Musikformen Mauretaniens einfing, in Ton und Bild (www.benkadi.org); 11.) an den Akkordeonisten Teodoro Anzellotti und den Violaspieler Christophe Desjardins, die auf ihrem Album …of waters making moan sechs zeitgenössische Kompositionen in Ersteinspielung vorstellen, von Hans Zender, Rebecca Saunders, Gérard Pesson, Marco Stroppa und Jonathan Harvey.
 icon Jahrespreise 2016


jp-ausschuss-pdsk-2016Dem Jahresausschuss gehörten 2016 folgende elf Juroren an: Susanne Benda (Jury Chormusik, Stuttgarter Nachrichten), Eleonore Büning (Jury Kammermusik, FAZ), Sabine Fallenstein (Jury Cembalo & Orgel, SWR), Michael Kube (Jury Orchestermusik, freier Autor, u.a. Fono Forum,), Joachim Mischke (Jury Filmmusik, Hamburger Abendblatt), Jan Reichow (Jury Traditionelle ethnische Musik, WDR); Wolfgang Schiffer (Jury Hörbuch, freier Autor, WDR); Werner Stiefele (Jury Jazz I, freier Autor, u.a. Stuttgarter Zeitung); Jörg Wachsmuth (Jury R&B, Soul&HipHop, freier Autor, u.a. für das Portal rap2soul.de), Heinz Zietsch (Darmstädter Echo und freier Autor, Jury Grenzgänge), sowie, beratend, Vorstandsmitglied Manfred Gillig-Degrave (Jury Alternative, Musikwoche). (Foto: Angelika Inhoffen)
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Jahrespreisverleihung an COOL MILLION beim 4. Soulfood-Festival

cool-million-jahrespreis-2015-verliehen-am--5.-november-2016Bremerhaven. Getreu ihrem Motto „Take soul back to the future“ bieten Cool Million „Soul und Funk auf der Höhe der Zeit und einen über jeden Zweifel erhabenen und samplebefreiten R&B.“ Sie lassen „mit intelligentem Songwriting, Raffinesse und Seele viele aktuelle Veröffentlichungen aus dem US-Mutterland dieser Musik alt aussehen“. So begründet die Jury vom Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V. (PdSK) die Entscheidung, das Produzentenduo für sein Album „Sumthin‘ like this“ mit einem Jahrespreis 2015 auszuzeichnen. Wie sich das live anhört, konnte man am 5. November 2016 beim vierten Soulfood-Festival in der Stadthalle Bremerhaven erleben. Dort traten neben Cool Million unter anderem auch Natasha Watts und die US-Funk-Legenden von Midnight Star auf. Bevor Frank Ryle (Foto rechts) und Rob Hardt (links) mit Cool Million auf der Bühne loslegten, würdigte PdSK-Juror Torsten Fuchs stellvertretend für die Kritikervereinigung in einer Laudatio die Arbeit der beiden Black-Music-Enthusiasten und überreichte ihnen die Jahrespreis-Urkunde für Sumthin‘ like this, laut PdSK eine der zwölf besten Produktionen des Jahres 2015.
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Sternal Symphonic Society - Konzert und Verleihung des Jahrespreises der deutschen Schallplattenkritik

Jahrespreis an Sebastian-sSernal-3_oktober-2016. Foto: Florian Ross Köln. In seiner bereits mehrfach preisgekrönten Symphonic Society führt WDR-Jazzpreisträger Sebastian Sternal herausragende junge Musiker aus Jazz und Klassik in einer 11-köpfigen "symphonischen Combo" zusammen.  Der feine Klang eines Klaviertrios, ein vierköpfiger Bläsersatz und ein Streichquartett verbinden sich zu einem Gesamtkunstwerk aus atemberaubenden Klangschichten. Expressiv und leidenschaftlich. Elemente aus Klassik und Jazz verschmelzen und fluten die Grenzen herkömmlicher Musik-Genres. Es entstehen Kompositionen, die ein völlig neues Spannungsfeld erzeugen. Sebastian Sternal wurde am 3. Oktober 2016 mit seiner Symphonic Society im Rahmen des Konzerts im Kölner Stadtgarten mit einem Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik geehrt für das Album "Sternal Symphonic Society Vol. 2" (Traumton Records). Stellvertretend für die Gesamtjury des PdSK würdigte Musikjournalist und Juror Werner Stiefele (Foto links) den Künstler mit einer Laudatio und überreichte Urkunde und Blumen. In der Jury-Begründung vom Preis der deutschen Schallplattenkritik e. V. heißt es: „Bei seinen Grenzüberschreitungen begibt sich Sternal weder auf das Terrain der Neuen Musik, noch greift er auf filmmusikalische Sounds zurück. Konsequenter als andere Ensembles verschmilzt die Symphonic Society den Jazz mit europäischer Musiktradition.“ Anlässlich der Verleihung des Jahrespreises präsentierte die Society ausgewählte Highlights! Unter anderem mit dabei: Jonas Burgwinkel, Robert Landfermann, Niels Klein, Frederik Köster und Erik Schumann. Foto: Florian Ross
 

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Sporn, Korrektiv, Ermutigung. Ein Nachruf auf Ludolf Baucke

Ludolf Baucke Bonn. Am 31.Juli 2016 ist Ludolf Baucke in Hermannsburg gestorben, am 11.8. wurde er beerdigt im Kreis der Familie. Baucke war ein sehr guter Freund. Einen besseren findet man nicht. Er war Sporn, Korrektiv, Ermutigung, Ideenborn, Fundbüro, Sprungbrett, Entdecker und Zuflucht. Viele Jahre, bevor ich ihn persönlich kennenlernte, kannte ich schon seine Texte über Musik. Neben seinem Lehrerberuf schrieb er Musikkritiken für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, für die Neue Musikzeitung, für die Hannoversche Allgemeine, mit Witz, einer unverwechselbar bizarren Feder und mit dialektisch geschärftem Blick für Widerstände. Irgendwann in den neunziger Jahren, bei einer der jährlichen Mitgliederversammlungen des PdSK-Vereins, an denen ich genau so selten Gelegenheit hatte, teilzunehmen, wie andere permanent reisende Musikkritiker auch, sah ich ihn zum ersten Mal. Er leitete natürlich die Diskussion. Oder führte er Protokoll? Jedenfalls sah ich ihn erstmals eingreifen, ordnen, klären, schallen, wüten, lachen. Dieser Herr Baucke, lernte ich, ist zwar ein durchaus lauter Mensch. Kein Angsthase, kein Leisetreter, auch alles andere als ein Diplomat. Aber vor allem ist er ein ganz ausgezeichneter Zuhörer.
Baucke steigt nicht sofort in den Ring, wenn etwas schief läuft, jemand loslabert, sich erregt. Er sagt nur: „Hm. Na gut.“ Und hört zu. Aber dann kommt irgendwann zuverlässig und messerscharf Bauckes Analyse mit Conclusio. Wie viele gordische Knoten hat er im Laufe der Jahre für den PdSK e.V. auf diese Weise zerschlagen, mit seinem Blick für das Wesentliche? Wie oft hat er uns gut und richtig geraten?

baucke-4Geboren 1939 in Stade, studierte Ludolf Baucke an der Musikhochschule in Hannover Klavier (bei Karl Engel) und nebenher Geographie. Er entschied sich für das Lehramt. Von 1963 bis zu seiner Pensionierung 2001 stand er im niedersächsischen Schuldienst, seit 1978 als Leiter des Hannover-Kollegs. 1980, als man noch Schallplatten aus Vinyl auflegte, wurde er Juror beim Preis der deutschen Schallplattenkritik und wirkte in diversen Jurys, Jahresausschüssen und Vorständen mit. Dass ihn die digitale Revolution, die das Musikhören ebenso grundlegend umwälzt wie den Diskurs über Musik, nicht nervös gemacht hat, dafür sorgte seine angeborene Neugierde auf Neues, die manchmal etwas Unbändiges hatte. Als Musikkritiker wie als Juror liebte er die Musik lebender Komponisten, besonders politisch inspirierte, besonders Stücke, die sich nicht von selbst verstehen, außerdem interebaucke-kritikerquartettssierte er sich für alles, was das Klavier betrifft, aber auch das Horn, sowie für junge Musiker, für Unbekanntes, Fremdartiges, für bildende Kunst, für Geschichte. Wichtiger als die allzu leicht verholzenden Metaebenen der Diskussion ist ihm wohl immer eher die Sache selbst gewesen, das lebendige Kunstwerk, als Menschenäußerung, in seiner Vielfalt. Im Kurzporträt seiner selbst schrieb Baucke über Baucke: „Lässt sich immer wieder überraschen von provozierender Musik, gleich ob alt oder neu, nah oder fern, klassisch oder nichtklassisch.“ So war es. Er fehlt.
Eleonore Büning

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Ehrenpreis verliehen an die Berliner Jazz-Legende Coco Schumann

Ehrenpreis 2015 in Berlin  an Coco Schumann. Foto: Bärbel Petersen Berlin. Coco Schumann nahm in Berlin-Charlottenburg einen der drei vom Preis der deutschen Schallplattenkritik e. V. 2015 ausgelobten Ehrenpreise entgegen. Geehrt wurde damit das gesamte Lebenswerk Coco Schumanns. Der 92-jährige Swing-Musiker, über dessen Leben die Hamburger Kammerspiele 2012 ein Theaterstück machten, feierte die Auszeichnung im Kreise seiner Familie, enger Freunde und Weggefährten. Als Vertreter des PdSK würdigte Juror Albrecht Thiemann den Gitarristen, den es bis ins hohe Alter auf die Bühne zog, mit einer Laudatio, überreichte Urkunde und Blumen. Heute lebt Coco Schumann in einem Berliner Seniorenheim. Foto: Bärbel Petersen

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Jahrespreisverleihung für die Produktion „Magic Kamancheh“ beim Abschlusskonzert des Rudolstadt-Festivals

Jahrespreis an Bernhard Hanneken beim Rudolstadt-Festival (Foto: Frank Szafinski) Rudolstadt. Rund 90 000 Besucher hatte das alljährlich im Juli - und nun schon zum 26. Mal - stattfindende Festival diesmal in die thüringische Stadt am Saalebogen gelockt. Das Rudolstadt-Festival gilt als Deutschlands größtes Folk- Roots-Weltmusik-Festival. Am letzten Tag, am Sonntag, dem 10. Juli, nahm in diesem Rahmen Bernhard Hanneken (r.), Produzent und Autor der vom Preis der deutschen Schallplattenkritik e. V. 2015 mit einem Jahrespreis bedachten NoEthno-CD Magic Kamancheh: Die Streichlauten 1- Asien bei sommerlichen Temperaturen und vor einem begeisterten Publikum diesen Jahrespreis entgegen. Ausgezeichnet wurde diese Produktion in der Sparte „Traditionelle ethnische Musik“. Das kleine Label NoEthno hatte sich mit diesem Projekt (4 CDs plus DVD) einer großen Herausforderung gestellt. „Das (…) Werk zu den Streichinstrumenten Asiens stellt alles in den Schatten, was man bisher auf diesem Sektor kannte: eine unglaubliche Fülle von Bildern, Texten, Namen und Klängen tut sich auf,“ wie es in der Jury-Begründung heißt. Bernhard Hanneken, der zugleich künstlerischer Leiter des Rudolstadt-Festivals ist, wurde von der Festival-Gemeinde mit viel Beifall geehrt. Die Laudatio für den Preis der deutschen Schallplattenkritik e. V. hielt PdSK-Juror Dr. Jan Reichow (l.). Er überreichte auch die Urkunde und wies dabei noch einmal auf die besondere Bedeutung dieses unabhängigen und nicht kommerziell ausgerichteten Kritikerpreises hin. (Foto: Frank Szafinski)


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Jahrespreisverleihung an den Pianisten Ronald Brautigam

Jahrespreisverleihung an Ronald Brautigam. Foto: Schmelz FotodesignWürzburg. Ronald Brautigam – vielseitig und virtuos -  gilt aber auch als einer der derzeit bedeutenden Hammerklavierspezialisten. Für seine überragende Gesamteinspielung der 32 Klaviersonaten Ludwig van Beethovens, erschienen auf dem schwedischen Label BIS, hatte ihn der Preis der deutschen Schallplattenkritik PdSK e.V.) 2015 mit einem Jahrespreis ausgezeichnet. Insbesondere hervorgehoben wurden dabei Ronald Brautigams „unvergleichlich klare, in Dynamik und Artikulation vitale und architektonisch kluge Interpretationen“ (wie es in der Jurybegründung heißt). Anlässlich seines Auftritts am 29. Juni beim Mozartfest Würzburg nahm der Pianist im würdevollen Rahmen des Kaisersaals der Würzburger Residenz aus den Händen von Sabine Fallenstein, Jurorin und stellvertretende Vorsitzende des PdSK, feierlich die Urkunde entgegen. Zuvor hatte Ronald Brautigam Mozarts Klavierkonzert C-Dur KV 246 gespielt – und war anschließend mit dem Konzert Es-Dur KV 449 zu hören. (Foto: Schmelz Fotodesign)


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Jahrespreis für Vijay Iyer

Jahrespreis an Vijay Iyer (Foto: Ulla C. Binder)Berlin. Höhepunkt des in diesem Jahr zum dritten Mal stattfindenden Berliner X-Jazz-Festivals war der Auftritt von Vijay Iyer. Nicht umsonst gilt dieser Klaviervirtuose, Amerikaner mit indischen Wurzeln, als einer der derzeit besten Jazzpianisten der Welt. Im Rahmen seines Konzertes am 6. Mai im Club Lido nahm Vijay Iyer einen Jahrespreis des Preises der deutschen Schallplattenkritik e. V. (PdSK) entgegen. Zugesprochen wurde ihm diese Auszeichnung von der Gesamtjury, vertreten durch den Jahresausschuss, für sein voriges Jahr beim Label ECM erschienenes Album „Break Stuff“. In der Jurybegründung  heißt es: „Aus gegensätzlichen Elementen gestaltet das Vijay Iyer Trio intensive Kompositionen, die aus der Geschichte des Jazz wie der europäischen Konzertmusik schöpfen“. Die Überreichung der Urkunde nahm, stellvertretend,  PdSK-Juror Lothar Jänichen vor. (Foto: Ulla C. Binder)


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François-Xavier Roth mit Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet

Jahrespreis an Francois-Xavier Roth (Foto: Claudia Höhne)Bonn. Im Anschluss an das Gastspiel seines Orchester „Les Siècles“  beim Hamburger Musikfest nahm der Dirigent François-Xavier Roth am 25. April 2016 den Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik  (PdSK e.V.) entgegen. Die Auszeichnung wurde überreicht vom Musikredakteur des Hamburger Abendblatts und PdSK-Juror Joachim Mischke, im Namen der Gesamtjury. Sie gilt insbesondere der Live-Produktion von zwei Werken Igor Strawinskys, die vor rund hundert Jahren Furore gemacht hatten: „Le Sacre du Printemps“ und „Petrouchka“, verlegt vom Label Actes Sud, im Vertrieb von harmonia mundi, eingespielt von Roth mit „Les Siècles“. In der Jury-Begründung heißt es: „Dank eines ausgewählten, zeitgenössischen Instrumentariums, hörbar vor allem bei den Bläsern, im Schlagwerk und Klavier, werden die archaische Wirkung und Strahlkraft der Musik neu erfahrbar.“ François-Xavier Roth ist sowohl Originalklang-Spezialist als auch ein ausgewiesener Kenner der zeitgenössischen Musik, er hat nicht nur „Les Siècles“ gegründet, sondern auch viele Donaueschinger Uraufführungen geleitet, als langjähriger Chefdirigent des SWR-Sinfonieorchesters. Außerdem leitet Roth seit kurzem das Gürzenich-Orchester in Köln. Diese  Bandbreite des Profils ist äußerst ungewöhnlich bei jüngeren Dirigenten seiner Generation. (Foto: Claudia Höhne)
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Quartette der Kritiker - Rückblick auf die erste Jahreshälfte 2016

Quartett der Kritiker beim Heidelberger Frühling. Foto: Angelika InhoffenBonn. Sein erstes Quartett der Kritiker veranstaltete der Preis der deutschen Schallplattenkritik PdSK e.V. heuer gemeinsam mit dem Heidelberger Frühling.  Aus Anlass des zwanzigjährigen Jubiläums dieses Festivals erörterte das Quartett der Kritiker – Spezial: Was ist ein Meisterwerk? Am 24. April 2016 diskutierten im Kammermusiksaal der Stadthalle Heidelberg die Juroren (v.l.) Peter Hagmann, Eleonore Büning, Ludolf Baucke und Hans Klaus Jungheinrich. Dazu gab es Musikbeispiele von Bach bis Stockhausen. Foto: Angelika Inhoffen


ludwigsburger-schlossfWeitere Stationen des Kritikerquartetts in den Folgemonaten  sind Ludwigsburg, Dresden, Mülheim an der Ruhr sowie – im Herbst – Berlin und Frankfurt.  So unterschiedlich wie die gastgebenden Festivals, Konzertveranstalter und Örtlichkeiten, so verschieden die Musikwerke. Am 12. Mai diskutierten die Juroren Eleonore Büning, Volker Hagedorn, Thomas Rübenacker und Christian Wildhagen im Schubartsaal (im Forum am Schlosspark, Ludwigsburg) symphonische Dichtungen von Richard Strauss. Im Rahmen der Ludwigsburger Schlossfestspiele spielte das Festspielorchester anschließend unter Leitung von Pietari Inkinen zwei dieser Werke, nämlich „Don Juan“ und „Till Eulenspiegel“, außerdem stand bei dem Konzert ein neues Klarinettenkonzert von Magnus Lindberg auf dem Programm, mit dem Solisten Kari Kriikku.

dresdner_musikfestspieleUm das Konzert für Violoncello a-moll op.129 von Robert Schumann ging es zum Abschluss der Dresdner Musikfestspiele im Juni. Jan Vogler, Cellist und Festspielintendant, war Solist der Matinee in der Semperoper, begleitet wurde er vom Dresdner Festspielorchester unter Leitung von Ivor Bolton. Tags zuvor, am 4. Juni, traf im Palais im Großen Garten das Quartett der Kritiker zusammen, um exemplarische Tonaufzeichnungen des Schumannschen Werks zu diskutieren. Es wirkten mit: Eleonore Büning, Sabine Fallenstein, Christian Kröber und Kai Luehrs-Kaiser.

klavierfestival_ruhrBeim Klavierfestival Ruhr tritt das Quartett der Kritiker seit vielen Jahren regelmäßig auf. Dieses Mal stand das Klavierwerk des Jubilars Max Regers auf dem Prüfstand, die Podiumsrunde fand am 7. Juni in der Stadthalle von Mülheim statt, mit den Juroren Eleonore Büning, Wolfram Goertz, Wolfgang Schreiber und Christoph Vratz, anschließend musizierten Igor Levit und Markus Becker Regers Beethoven- und Mozart-Variationen – letztere in der vierhändigen Version.
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Jahrespreisverleihung an Thorbjørn Risager & The Black Tornado

Jahrespreisverleihung an Thorbjørn Risager & The Black TornadoBonn. Am Freitag, den 11. März, wurde der dänische Gitarrist und Sänger Thorbjørn Risager und seine Begleitformation The Black Tornado in Bonn für das Album „Too Many Roads“ mit einem Jahrespreis der Kritikervereinigung „Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V.“ ausgezeichnet. Die Juroren begründen die Entscheidung unter anderem damit, dass der Kopenhagener Musiker "mit windgegerbter Stimme, knackig konzentrierten Gitarrensoli und der Energie seiner siebenköpfigen, von Bläsern dominierten Band im Rücken“ dem Blues „einen topmodernen Schliff“ verpasse und zudem „mit feinen Nuancen bei Produktion, Songwriting und instrumentaler Ausgestaltung“ demonstriere, „wie faszinierend vielfältig der Blues heute klingen kann“. Stellvertretend für die Gesamtjury des PdSK überreichte Juror Michael Seiz die Urkunde anlässlich eines vom WDR-Fernsehen aufgezeichneten Konzerts in der Bonner Musikkneipe „Harmonie“ (Foto: Albrecht Schmidt)
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Jahrespreisverleihung an Christophe Rousset und Les Talens Lyriques

Christophe Rousset JahrespreisverleihungHamburg. Der aus Aix en Provence stammende Dirigent und Cembalist Christophe Rousset und sein Ensemble Les Talens Lyriques waren vom Preis der deutschen Schallplattenkritik für ihre Einspielung der Oper Phaéton von Jean-Baptiste Lully (harmonia mundi) mit einem der insgesamt 12 Jahrespreise 2014 ausgezeichnet worden. Im Rahmen eines Konzerts der NDR-Reihe „Das Alte Werk“ am 3. November 2015 überreichte PdSK-Jurorin Elisabeth Richter diesen Preis an Christophe Rousset in der Hamburger Laeiszhalle vor begeistertem Publikum. Sie gratulierte dem Künstler und ehrte ihn mit einer Urkunde. Les Talens Lyriques und Christophe Rousset werden laut Preisbegründung u. a. für ihr „saftig sprühendes Klangbild“ und „explosive Frische“ ausgezeichnet, was auch im Konzert bei Werken u. a. von François Couperin, Élisabeth Jacquet de la Guerre und Louis Nicolas Clerembeault zu hören war. (Foto: Claudia Höhne)

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