Das „Quartett der Kritiker“ zu Gast beim Joseph-Joachim-Wettbewerb in Hannover

Berlin, 18. Oktober 2018. Bevor es in die spannende Finalrunde geht beim zehnten Internationalen Joseph-Joachim-Wettbewerb, tritt in Hannover noch einmal das „Quartett der Kritiker“ zusammen. Zum Jubiläum dieses hochdotierten Violinwettbewerbs hat der künstlerische Leiter und Juryvorsitzende Krzystof Wegrzyn ein Rahmenprogramm entworfen und zum „Prolog III“ erstmals vier Musikkritiker/innen aus dem Kreis der Juroren des deutschen Schallplattenpreises PdSK e.V. zu Gast geladen. Susanne Benda (Stuttgarter Zeitung), Sabine Fallenstein (SWR), Volker Hagedorn (Zeit) und Rainer Wagner (HAZ) werden Schallplattenaufnahmen eines Werkes vorführen und diskutieren, welches bei jeder Violincompetition im Fokus steht und in dessen Entstehungsgeschichte der große Geiger Joseph Joachim, Namensgeber des Wettbewerbs, eine wichtige Rolle gespielt hatte: das Violinkonzert von Max Bruch.

Zeit und Ort: Donnerstag, 25. Oktober, 18 Uhr im Kleinen Sendesaal des NDR.

Weitere Details

Es ist dies schon das vierzehnte Mal in diesem Jahr, dass der „Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V.“ das streitbare, beliebte Talkshow-Format ausrichten konnte. Zuletzt diskutierten jeweils vier Kritiker-Juroren des Schallplattenpreises in Frankfurt am Main in der Alten Oper (am 30. September, Thema: György Ligetis „Atmosphère“), beim Musikfest Berlin (am 3. September, Thema: Anton Webern) und bei den Opernfestspielen in Heidenheim (am 20. Juli, Thema: Giuseppe Verdis Oper „I Lombardi“).

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Heidenheim QdK (v.l.n.r.): Albrecht Thiemann, Eleonore Büning, Markus Thiel, Jürgen Kesting. Fotografin: Isabel Thiemann

Für 2019 sind bereits ein halbes Dutzend neue Runden in Vorbereitung, unter anderem in Bremen, Köln, Leipzig und Würzburg.

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Die Jahrespreise 2018

jahrespreis-117px-transparentBerlin, 5. Oktober 2018. Der Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V. (PdSK) gibt hiermit die Jahrespreise 2018 bekannt. 127 Titel waren von der Gesamtjury vorgeschlagen worden, 108 davon schafften es auf die Longlist, 10 wählte der Jahresausschuss für einen Preis aus. Das Spektrum der Stile und Genres reicht von klassischem R&B über schottischen Folkrock bis zu glamourösen Opernarien, von Bachs Solopartiten über Tschaikowskys Pique Dame bis zu Liebesklagen von Purcell und Lawes, von den giftigen Städtebeschimpfungen Thomas Bernhards über melancholische Folkballaden aus Albanien bis zu den kessen Trauermärschen der Banda Franui. Diese zehn Jahrespreise werden im Laufe der nächsten Wochen öffentlich überreicht und gefeiert.

Die zehn Jahrespreise 2018 gehen: an die georgische Mezzosopranistin Anita Rachvelishvili für ihr Debut-Recital mit Arien von Gounod, Verdi, Massenet u.a. (Sony); an Stefan Herheims epochemachende Inszenierung von Tschaikoswkys "Pique Dame" unter der musikalischen Leitung von Mariss Jansons (C-Major/Naxos); an den Geiger Christian Tetzlaff für seine Neueinspielung der Solopartiten von Johann Sebastian Bach (Ondine/Naxos); an Lucile Richardot, Sébastien Daucé und das Ensemble Correspondances für "Perpetual Nights" (harmonia mundi); an die Singer/Songwriterin Janelle Monáe für "Dirty Computer" (Atlantic/Warner); an die Tiroler Musicbanda Franui für die Jubiläumsedition "Ständchen der Dinge" (col legno/harmonia mundi); an Peter Simonischek, Michael König und Raimund Fellinger für die Hörbuch-Produktion von Thomas Bernhards "Städtebeschimpfungen" (Der Hörverlag); an die albanische Band Saz’iso für das Album "At Least Wave Your Handkerchief At Me" (Glitterbeat/Indigo); und an die ultimative Werkschau "Rarities - Limited Collectors Box" der Band Runrig (RCA/Sony) sowie an Shannon Shaw für "Shannon in Nashville" (Nonesuch/Warner).

Die Jurybegründungen finden sie hier ›

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Im Jahresausschuss 2018 des PdSK e.V. arbeiteten folgende Kritiker-Juroren mit (im Foto v.l.n.r.): Max Nyffeler (Jury Oper I), Heinz Zietsch (Jury Grenzgänge), Kai Luehrs-Kaiser (Jury Oper I), Mike Kamp (Jury Folk & Singer/Songwriter), Christine Heise (Jury Rock), Manfred Gillig-Degrave (Jury Rock), Eleonore Büning (Jury Kammermusik),  Christoph Irrgeher (Jury Grenzgänge), Wolfgang Schreiber (Jury Historische Aufnahmen), Michael Stegemann (Jury Konzerte).

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Die neue Longlist 4.2018 ist da!

Berlin, 1. Oktober.
Der Preis der deutschen Schallplattenkritik stellt hiermit die aktuelle Longlist 4.2018 vor. Die zur Zeit 156 Kritiker-Juroren haben in 32 Kategorien insgesamt 231 Neuerscheinungen des letzten Quartals nominiert, die für die nächste Bestenliste in Frage kommen. Eine Liste der nominierten Titel finden Sie ab sofort hier. Die Bestenliste 4.2018 wird am 15. November 2018 veröffentlicht. icon Longlist 4.2018
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Die Longlist für die Jahrespreise 2018 ist da!

Berlin, 4.September 2018
Am Wochenende tagte in Berlin der Jahresausschuss des Preises der deutschen Schallplattenkritik (PdSK e.V.). Nominiert wurden insgesamt 108 herausragende neue Tonträger-Produktionen, die in den letzten achtzehn Monaten auf dem deutschsprachigen Markt herauskamen – und zwar Titel aus allen musikalischen Genres und Sparten, nebst Hörbuch und Kinderproduktionen. Diese Longlist für den Jahrespreis ist als PDF herunterladbar:


Welche 10 Titel das Rennen machen werden, wird am 5.Oktober bekannt gegeben.
Im Jahresausschuss 2018 des PdSK e.V. arbeiteten folgende Kritiker-Juroren mit: Eleonore Büning (Jury Kammermusik), Manfred Gillig-Degrave (Jury Rock), Christine Heise (Jury Rock), Christoph Irrgeher (Jury Grenzgänge), Mike Kamp (Jury Folk & Singer/Songwriter), Kai Luehrs-Kaiser (Jury Oper I), Max Nyffeler (Jury Oper I), Wolfgang Schreiber (Jury Historische Aufnahmen), Michael Stegemann (Jury Konzerte), Heinz Zietsch (Jury Grenzgänge).
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Die aktuelle Bestenliste 3/2018 ist da!

bestenlste-117px-transparentBerlin, 14. August. Hiermit veröffentlicht der Preis der deutschen Schallplattenkritik (PdSK e.V.) die dritte Vierteljahresliste 2018. Insgesamt haben 157 Kritiker die Neuveröffentlichungen des Tonträger-marktes im letzten Quartal gesichtet und bewertet. Aufgeteilt in 32 Fach-Jurys nominierten sie 260 Titel für die Longlist und wählten aus diesem Pool schließlich 27 Siegertitel für die Bestenliste.

Die an den 27 ausgezeichneten Bestenlisten-Titel beteiligten Künstler sind: Die Dirigenten Andris Nelsons, Adam Klocek, Hervé Niquet, György Vashegyi sowie (posthum) Sir Thomas Beecham und Gerd Albrecht; das Gewandhausorchester Leipzig, die Sinfonia Varsovia, das Orfeo Orchestra, das Royal Philharmonic Orchestra, das DSO Berlin und das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin sowie das Orchestre de Chambre de Paris; die Pianisten Pierre-Laurent Aimard, Hilko Dumno sowie (posthum) Cecil Taylor und Fried-rich Gulda; der Schlagzeuger Tony Oxley, die Cellistin Astrig Siranossian, der Flötist Em-manuel Pahud, die Geigerin Susanne Scholz und der Cembalist Michael Hell; das Brad Mehldau Trio, die Musikband Franui, das Vokalsextett The Gesualdo Six und das Ensem-ble WÖR; die Liedermacherin Christina Lux, der Bariton Johannes Martin Kränzle, die Sängerin Mamani Keïta, der schweizerische Bluesgitarrist & Sänger Philipp Fankhauser sowie (posthum) die Sopranistin Birgit Nilsson; die Bands The National Reserve und Arat Kilo; Slampoet Mike Ladd, die Schauspieler & Sprecher Boris Mattérn und Felix von Man-teuffel, die afrikanischen Gitarristen Ronnie Moipolai und Sibongile Kgaila sowie DJ Koze.

Bestenliste 3-2018

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